Donnerstag, 19. September 2019

"..und da kann keiner mehr kommen und sagen, es wäre biotisch". Welche Zusammenhänge Niklas Lotz nicht versteht


Gestern war es mal wieder soweit.., ein neues Video von Niklas Lotz alias "neverforgetniki" (wie kommt man auf den Namen?) ging über Youtube zu den jungen (und älteren) Bürgern, die keinen Bock mehr haben jede Scheiße der Presse und den Medien abzukaufen. Finde ich gut. Niki erreicht sehr viele Leute und versucht sie aus ihrem Dauerschlaf zu reißen.


Diesmal ging es u.A. darum, warum die Grünen so viel fliegen und Plastik verwenden und uns das nicht gönnen wollen und irgendwas von Umwelt erzählen. Ja.., alles doof. Aber warum handeln die Grünen wie sie handeln? Das hat uns Niki nicht erklärt. Könnte es daran liegen, dass (zumindest die Topliga) die Grünen genau wissen, dass es total egal ist wie viel "fossile" Brennstoffe (außer Torf) wir verheizen, verfahren oder verfliegen? Oder nicht ganz.., eigentlich ist es sogar wichtig, dass wir es verbrennen und verbrauchen, also irgendwie in eine andere Energieform und andere Gase umwandeln. Weil es sonst durch unsere Häuser laufen und unsere Ozeane und Atmosphäre vergiften würde? Das klingt jetzt total krude, oder? Aber schauen wir uns das doch mal genauer an. Also das Öl und das Erdgas. Was ist das eigentlich und woher kommt es. 

Könnte sein, muss aber nicht


Wisst ihr was ein Postulat ist? Ein Postulat ist eine unbewiesene Behauptung. Postulate tauchen in der Wissenschaft immer wieder auf. Als unbekannte Variable in einer Formel zum Beispiel. Das kann man machen um Berechnungen z.B. auf Plausibilität usw. zu prüfen. Kritisch wird es erst, wenn nicht die Variable ein Postulat ist sondern die Konstante. Dann taugt die Formel nur noch als Hypothese. Nicht als Tatsache. 

Ein solches Postulat stellte der russische Naturwissenschaftler Michail Lomonossow 1757 in einem Vortrag "die These der biotischen Entstehung des Erdöles" auf. Er vertrat die Ansicht, dass sich Erdöl durch Verwesung in den sauerstoffarmen Gewässern der Meeresböden durch eine Biomasse aus absterbenden Algen, Plankton und Meerestieren bildet. Dieser sogenannte Faulschlamm wird in Jahrmillionen sedimentiert und in tiefere Erdschichten eingeschlossen. Durch Druck, Temperatur und langsamen Erdbewegungen entwickeln sich Molekülketten aus langkettigen Kohlenwasserstoffen, den Kerogenen. Die Sedimente dienen dabei als Katalysatoren, die das austretende Fermentationsgas, in der Regel der kurzkettigere Kohlenwasserstoff Methan, weiterleiten. Die Umwandlung dieser Kerogene ergibt je nach Temperatur Öl oder Gas. Und dieses Postulat gilt offiziell bis heute als Tatsache! Unfassbar, oder?! Wieso? Na, weil es Quatsch ist! Aber das soll euch jetzt mal besser ein Akademiker erklären. Werner Kirstein ist zwar der typisch zerstreute Professor, dem es etwas schwierig ist zu folgen wenn er ein komplexes Thema in viel zu wenig Zeit erklären will, aber versucht es bitte dennoch..


So.., war ein klein bisschen anstrengend, gell? Aber so sind sie, die alten echten Professoren aus dem Hörsaal. Der Fernseh-Professor Lesch hätte das sicher flüssiger erklären können, nur wäre dann nie wieder im Fernsehn ;-) Wer das noch einmal aus anderen Quellen nachlesen will, kann z.B. HIER anfangen. Oder HIER. Wer eine andere Videoquelle möchte, kann sich auch dies ansehen:


Was wir da gehört haben ist einigen wenigen von euch sicher nicht ganz neu. Wenigen daher, da der Wahrnehmungszirkel darin besteht, dass Menschen tendenziell das wahrnehmen, was sie kennen. Diese Wahrnehmung werten sie dann schnell als Bestätigung ihrer Sichtweise, was dann die weitere Wahrnehmung weiter in die schon bekannte Richtung lenkt. Um aus diesem Wahrnehmungszirkel auszusteigen, kann man aktiv nach Sichtweisen suchen, die nicht ins eigene Weltbild passen, und diese untersuchen. Vielleicht habt ihr in der Schule oder der Uni einmal das GOLD-Experiment (nach Thomas Gold) gemacht: Ein erdmanteltypisches Gemisch aus Eisenoxid, Kalkstein und Wasser wurde auf 500 bis 1500 Grad Celsius, entsprechend den Bedingungen in 150 bis 200 km Tiefe, aufgeheizt. Darauf verband sich der Kohlenstoff aus dem Kalkstein mit dem Wasserstoff aus dem Wasser zu stabilem Methan, aus dem sich Mineralöl und Steinkohle unter Aufnahme weiterer Mineralstoffe bilden kann.

Hä? Wie geht das denn?


Oder noch einfacher; ihr habt davon gehört, dass in Texas (USA) gigantische Windenergieparks, die auf ehemaligen Erdölförderfeldern standen, wieder abgerissen wurden weil auf diesen Feldern jetzt wieder Erdöl gefördert wird. Teilweise nur wenige Meter unter der Oberfläche. Die - erschöpft geglaubten - Ölfelder hatten sich wieder randvoll gefüllt. Das fiel erst auf, als das Erdöl aus den Fundamenten der Windräder hervorquoll. Mittlerweile wird weltweit aus ebenso erschöpft geglaubten Ölfeldern wieder gefördert. In der russischen Tundra entstanden - durch den kurzfristigen Rückgang des Permafrostes - ganze Ölmeere und Methanausströmungen. Auch das Geheimnis des "Bermuda-Dreiecks" ist gelüftet. Nicht Ufos oder Ungeheuer lassen dort Schiffe und Flugzeuge verschwinden. Vielmehr steigen in der Region gigantische Methanblasen vom Meeresboden auf. Die geringere Dichte als Wasser oder Luft lassen Schiffe einfach in diese Blasen fallen und Flugzeuge verlieren den Auftrieb. 

Moderne Märchen


Wir sehen also.., die Legende vom "endlichen Öl und Erdgas" bröckelt mehr und mehr. Immer mehr Menschen kennen und verbreiten die tatsächlichen Zusammenhänge. Daher ist auch der Begriff "Peak Oil" fast nahezu aus Presse und Medien verschwunden. Man will es ja nicht provozieren. Nun fliegen "die Grünen" zusammen mit dem "Bündnis 90" :-) in "Scheissegalölverbrauch-Flugzeugen" durch die Gegend. Nicht nur für den Urlaub, auch für Gespräche mit der Lobby- und Profitpolitik. Denn eine neue Legende muss her um die Menschen rund um die konservativen (nicht fossilen) Energieträger in Angst und Schrecken zu versetzen. Das "Treibhausgas" CO² und die Klimalüge. Dabei gibt es in dem Zusammenhang eine tatsächliche Gefahr für das Klima. Eben das Methan, was eine enorme Treibhauswirkung in der Atmosphäre hat, würden wir es nicht in CO² umwandeln. Da am Ende aber immer CO² übrig bleibt, macht es keinen Sinn Methan mit einer weiteren Steuer zu belegen. Wir SOLLEN ja Methan umwandeln um es aus der Atmosphäre zu nehmen. Ergo wird das CO² für den Profit bepreist. Damit schnappt die Falle zu. 

Ja schade.., dann eben anders..


Lasst uns einmal abwarten wie lange die E-Automobil-Geschichte läuft. Ich wäre nicht überrascht wenn es plötzlich heißt "geht doch nicht, also müssen wir leider weiter Verbrenner fahren. Aber dafür kommen wir um die CO²-Abgabe nicht herum. Wir müssen das leider regulieren". Ich würde sogar auf eine solche Entwicklung wetten!

Und da es die Spitzenpolitiker (ALLE) wissen, haben sie natürlich kein schlechtes Gewissen große Dienstwagen als Verbrenner zu fahren und bei jeder Gelegenheit durch die Gegend zu fliegen. Das schlechte Gewissen soll uns gemacht werden, damit eine neue "Steuer für nix" akzeptiert wird. Es ist beschämend, wie viele erwachsende Menschen darauf reinfallen. Doch das ist schon die Generation, die unter linken und grünen Pädagogen groß geworden ist. Die Handvoll "Alten" die da mitmachen sind einfach nur doof oder/und möchten gerne wieder 'jung und naiv' sein. 

Videobackups:

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