Freitag, 25. Oktober 2019

Wenn der Staat vor einem Blackout warnt ist die Situation wirklich ernst


Wenn bereits das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe vor dem Blackout warnt und Videos mit Aufforderungen zur Selbstversorgung herausbringt, muss die Kacke mächtig dampfen. Auch wenn immer wieder betont wird, wie sicher das Deutsche Stromnetz angeblich sei, wird die Energiewende die Wahrscheinlichkeit eines langanhaltenden Blackouts um ein vielfaches ansteigen lassen. Kohle- und Atomkraftwerke können nicht durch Windparks ersetzt werden. Kein Wind, kein Strom. Keine Stromspeicher, keine gespeicherte Windkraft. Ganz einfach. Das weiß auch das BBK und gibt folgende Tipps:


Wer also glücklicher Besitzer eines Eigenheims ist sollte sich entsprechend vorbereiten. Im Moment ist das Geld billig. Kredite lohnen sich richtig. Wer kann, sollte jetzt die bald toten Banken noch schnell in seine Selbstversorgung investieren lassen. Dazu gibt es paar neue Erfindungen die parallel zur klassischen Photovoltaik eingesetzt werden können. Eigenheimbesitzer sollten alle verfügbaren Technologien kombinieren und ihre Häuser damit vollstopfen. Z.B. mit einer eigenen Windkraftanlage:


Das alleine wird natürlich nicht ausreichen. Also kann der klassische Heizkessel durch einen modernen Holzkaminofen mit Wasserumwälzung und Stromerzeugung ergänzt werden:


Wer selbst tüfteln will und kann besorgt sich einen Generator, einen beliebigen Ottomotor (in ausreichender Leistung) mit variabler Zündeinstellung und bereits Umbaukit auf Flüssiggas sowie die notwendige Steuer- und Regelelektronik. Der Vorteil des Benziners mit Gaskit gegenüber den Diesel ist der Mischbetrieb. Der Ottomotor kann mit Benzin, LPG und Ethanol betrieben werden. Wer sowieso mit Flüssiggas heizt, hat damit schon eine Menge "Sprit" für des Aggregat. Das kommende Ölheizungsverbot wird auch ein Heizölverbot mit sich bringen, was gegen ein Dieselaggregat spricht.

Mit einer solchen Kombination aus Windkraft, Blockheizkraft und Notstromgenerator mit deutlich überproportionalem Batteriespeicher dürfte der Eigenheimer gut gegen einen langen Blackout gewappnet sein. Und solange der auf sich warten lässt, spart er immerhin reichlich Fremdstrom. Wichtig ist halt nur, nicht ins Netz einzuspeisen sondern seine Energie selbst zu verbrauchen. So machen auch alte abgeschriebene Solaranlagen wieder Sinn.

Wer kein Eigenheim besitzt hat halt die Arschkarte. Vielleicht wäre es in dem Fall eine gute Idee, einen feststehenden Wohnwagen auf einem Ganzjahres-Campingplatz entsprechend auszustatten. Camping macht ja auch ohne Blackout Spaß..

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