Donnerstag, 24. Oktober 2019

Kroatien stoppt die Flüchtlingswelle - die Panik kann verschoben werden - Balkanroute ist dicht


Die aktuelle Flüchtlingswelle über die angeblich offene Balkanroute scheint mehr Fake als Realität zu sein. Wie Barkić Branko direkt aus Kroatien berichtet, sind nur wenige Menschen auf dem Weg nach Zentraleuropa. Und die, die unterwegs sind werden bereits in Kroatien gestoppt und in Lager untergebracht. Die Anzahl des Drop-Through durch die Grenze nach Bosnien ist augenscheinlich marginal. Und selbst die relativ Wenigen sich in Bosnien aufhaltenden Wanderer werden spätestens an der Grenze zu Ungarn aufgehalten. Orban hat sich eindeutig dazu geäußert, nicht einen Flüchtling ins Land lassen zu wollen und ggf. auch Gewalt anzuwenden.

Diese Drohung scheint ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Deutschlands Bundesregierung steht mit ihrem Wunsch mehr Migranten in die EU zu bringen ganz alleine da. Keine EU-Nation will dem Vorhaben folgen, wie auch Seehofers Scheitern des EU-Vertreilerschlüssels zeigt. Folglich setzt bereits Kroatien das - immer noch gültige - Dublin III Abkommen durch. Alles Andere würde zu einem Rückstau führen, den keine EU-Nation will. Dem Merkel-Regime bleibt folglich nichts weiter übrig, als Bootsflüchtlinge aufzunehmen und Migranten direkt einzufliegen. Sollte sich Salvini in Italien durchsetzen und Ministerpräsident werden (was sehr wahrscheinlich ist), wird die Mittelmeerroute ebenfalls versiegen. Zudem sehen unsere Nachbarstaaten der Zukunft des Deutschen Sozialsystems skeptisch entgegen. Die von Deutschland aufgenommenen Migranten könnten demnächst ihr Gastland verlassen wollen und die umliegenden Staaten heimsuchen.

Europa setzt somit das Dublin III-Abkommen auch gegen Merkel ein, die künftig ihren Migranten-Nachschub nur noch über die Luftbrücke aufrecht erhalten kann. Damit ist der Schaden zumindest begrenzt.

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