Sonntag, 3. November 2019

Weber hat es drauf - den ausweichenden Politsprech und verdrehte Tatsachenbehauptungen zumindest


Erst heute bin ich dazu gekommen Peter Webers "Kreuzverhör" bei "Radio Deutschland 1" anzuhören. Bzw. ich bin gerade dabei und ob ich die ganze Sendungslänge überstehe, weiß ich noch nicht. Ich glaube auch nicht, dass noch die richtigen Fragen kommen (bin gerade bei Minute 56). Weber hat jedoch schon ungefragt eine falsche Antwort gegeben. Da meinte er doch schon wieder, dass ihm die Rechtsform des eingetragenen Vereins nicht passt, weil ihm da "acht Hansels" reinreden würden und das "Bürgerforum" mit drei Millionen Mitgliedern nicht als Verein zu managen wäre. Das wird den ADAC sehr überraschen. Der ist nämlich ein eingetragener Idealverein. Und jedes Mitglied ist Vereinsmitglied.

Es fehlen folgende Fragen:

1. Wie sind die Mitglieder als Mitglieder legitimiert?
2. Wie weisen sich Mitglieder als Mitglieder aus (für Veranstaltungen z.B.)?
3. Wie unterscheiden sich Mitglieder von Spendern?

Ist klar, worauf ich hinaus will :-)

Es folgt viel Blahblah und ab 01:08:00 wird spätestens klar, dass der Moderator des "Kreuzverhörs" Webers Antworten übernimmt und die Neutralität bröckelt. Aber endlich kündigt Weber eine Satzung an, die u.U. sogar Wahlen innerhalb des Bürgerforums zulassen soll. Nur dazu muss natürlich die rechtliche Grundlage bestehen. Als gGmbH wird das nicht funktionieren. Da er aber keinen Verein will, bleibt eigentlich nur noch die Form einer Partei. Ich denke, eine Stiftung können wir ausschließen. Oder wird es doch noch ein Verein? Ich denke nicht. "Hallo Meinung" ist allerdings ein dämlicher Parteiname. Aber vielleicht brauchen wir mehr dämliche Namen. Das wäre natürlich ein genialer Clou von Weber, mit "Millionen" von "Mitgliedern" eine neue Partei zu starten. Wenn das die Richtung ist, dann wäre es ja ok. Ich würde ja wirklich gerne meine Bedenken bzgl. der gGmbH und der derzeitigen unerklärbaren Mitgliederorganisation in die Tonne treten. Also lieber Peter Weber.. ich bin kein Gegner der Bewegung, ich möchte nur eine demokratische Versammlung voll stimmberechtigter Mitglieder. Ob als Verein oder Partei ist mir egal, aber Mitglieder sind nur Mitglieder wenn sie mit-entscheiden können. Und zwar auf rechtlicher Grundlage. Eine Vollversammlung alle zwei Jahre würde schon reichen.

Und sie Sendung? Die war eigentlich nach knapp zwei Stunden vorbei. Weber und sein "Medienbeauftragter" waren fertig und die Radiomoderation öffnete drei oder vier Telefonleitungen was aus der Sendung so eine Art CB-Funk machte bei dem jeder nur sich selbst zuhört. Sofern der Promillestand zumindest das zuließ.

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